Über diesen Blog

Auf diesem Blog werde ich nicht nur über meine Arbeit als Autorin schreiben. Seit mehr als 10 Jahren fasziniert mich das Internet. Meinen ersten PC kaufte ich 1995. Wenn ich die Entwicklung der letzten Jahre betrachte, staune ich täglich über den Fortschritt im World Wide Web. Wo damals größtenteils reine Text-Pages zu sehen waren, um die Ladezeiten mit den damaligen 56kb-Modems nicht über Gebühr zu strapazieren und somit die Onlinekosten in astronomische Höhen zu treiben, taucht man heute in eine multimediale Welt aus Bildern, Tönen und Klängen – ob Videos, Kinofilme oder ganze Musik-Cds – das Web kennt keine Grenzen. Auf der anderen Seite verbindet es Menschen in Zehntelsekunden. Über Webcam Konferenzen über Kontinente hinweg abzuhalten, war früher ein reiner utopischer Gedanke, bestenfalls Stoff für einen Science-Fiction Roman – heute ist es tägliche Realität. Wenn in den 80er Jahren ein deutscher Autor zusammen mit einem amerikanischen ein Buch schreiben wollte, schien das per Briefpost zwar möglich, jedoch kostete es unendlich viel kostbare Zeit. Heute gibt es keine Grenzen – das Internet verbindet und macht es möglich, mit jemanden zusammenzuarbeiten, als säße er neben einem – obwohl er tausende Kilometer weit weg lebt. Es gibt unendliche viele Möglichkeiten, das Netz zu nutzen. Ob Skype, Twitter oder Messenger wie Yahoo oder MSN – die Kommunikationstools verbinden Arbeitskollegen wie Familien und Freunde, egal wo auf dieser Welt sie zuhause sind. Mich fasziniert das.

Das Internet birgt auch Gefahren – auch das wollen wir nicht außer Acht lassen. Wenn Menschen beginne, ihre sozialen Kontakte nur virtuell zu pflegen, entfremden wir uns voneinander. Plattformen wie Second Life ermöglichen das Ausleben einer völlig fremden Identität, man trifft sich in einer virtuellen Welt, in der man sogar arbeiten und reales Geld verdienen, heiraten und Cybersex haben kann.  Die Befürchtung, dass in die Gesellschaft nicht integrierte Menschen sich hier nicht ihr Second Life sondern ihr First Life aufbauen und die Realität vergessen, ist – denke ich – so weit nicht hergeholt.

Das Internet als reiner Recherchepool hat lange ausgedient – obwohl auch dies ein wichtiger Punkt ist. Um für ein Projekt über das Kolosseum oder das Forum Romanum zu recherchieren, muss man schon lange nicht mehr nach Rom reisen. Virtuelle Museen, Onlinebibliotheken, Dokumentenpools – die Informationen scheinen schier unerschöpflich. Selbst Sprachen kann man heute komplett online lernen. Paradox finde ich in diesem Zusammenhang die zunehmende Verdummung der heutigen Generation. Man spielt wohl lieber online Counter Strike anstatt auf Wikipedia zu surfen.

Ich möchte auf meinen Blog über Themen schreiben, die mich faszinieren oder ärgern, nette Tools, Software und interessante Links vorstellen, Tipps geben, Rezensionen schreiben, Leseproben einstellen usw. In der rechten Spalte finden Sie meine Beiträge kategorisch sortiert.

Es wünscht viel Spaß beim Lesen,

Daniela Wegert

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