Archiv

Posts Tagged ‘Installation’

Windows 7 (1)

6. März 2010 2 Kommentare

11tech windows7xp

Ich hatte lange überlegt, ob ich mir das neue Betriebssystem von Windows kaufe und installiere, war ich doch mit meinem Vista – nach langem Umgewöhnen – einigermaßen zufrieden. Nur das langsame Hochfahren sowie das schleppende Starten der Programme, insbesondere der Office Programme wie Word, Outlook usw. hat mich immens gestört.

Noch ein Aspekt hat mich dazu bewogen, Windows 7 zu kaufen. Mein HP Pavilion dv6710ew wurde damals, als ich ihn kaufte, nur mit eine Recovery Versionen ausgeliefert, die viel Platz auf der Festplatte einnahm. Ein neues und zudem schlankeres Betriebssystem kam mir gerade recht.

Ich bestellte bei Amazon – Windwos 7 die 32 Bit OEM Version, zwei Tage später war es da und ich begann sofort mit der Installation.

Ich habe bewusst die Neuinstallation gewählt anstatt das Upgrade, und würde es auch genauso weiterempfehlen. Nicht nur vom zeitlichen Aufwand gesehen (die W7 Neuinstallation dauert nicht mal eine halbe Stunde/ das Upgrade zwischen drei und vier Stunden) ist die Neuinstallation anzuraten, sondern auch, um eventuellen Problemen, von denen man immer wieder beim Upgrade liest, aus dem Weg zu gehen. Und mal ehrlich, es geht doch nichts über einen frisch formatierten und neu bespielten PC… ich mag das.

Eine genau Anleitung zur Installation (obwohl die eigentlich selbstklärend ist) findet ihr hier: Anleitung

Den Windows Upgrade Advisor vorher testen zu lassen, ob das System geeignet ist, würde sich sicherlich für ältere PCs/Notebooks als hilfreich erweisen.

Die Installation dauerte etwa 20 Minuten, verlief reibungslos, allerdings hatte ich die falsche Partition angegeben ( rumgeträumt) – also nochmals alles von vorne. War kein Problem. Schon bei der Installation fragt das Programm, welche Partition formatiert und welche gelöscht werden soll (wenn gewünscht). Wieder 20 Minuten später hatte ich mein neues Windows 7 auf der Platte.

Das Netzwerk wurde sofort erkannt.

Einige Treiber musste ich nachinstallieren.

NVIDIA GeForce 8400M GS – Grafikkarte

Conexant High Definition SmartAudio 221 – Soundkarte

sowie den Treiber für den Finger Print Sensor. Der allerdings liess sich über den Gerätemanager direkt per Treiberaktualisierung installieren.

Zuerst fiel mir auf, dass sich die Zeit des Hochfahrens wirklich rapide verkürzt hat. Früher konnte ich nebenbei eine Kanne Kaffee kochen, mit W7 dauert das Ganze keine 30 Sekunden.

Auch das Starten der Programme wie z.B das speicherintensive Office geht sehr flott. Das ist schon mal sehr zufrieden stellend. Nichts ist schlimmer als Gemächlichkeit, wenn etwas schnell gehen muss.

Ich selber spiele keine grafisch aufwendigen Games, weiß aber von meinem Sohn, dass er Probleme hatte, einige Spiele zu starten. Ich habe dann gegoogelt und sein Problemchen lösen können. Dazu habe ich aber bereits einen Artikel geschrieben und werde deshalb hier nicht nochmals darauf eingehen. Wer also Probleme mit Windows 7 und seinen Spielchen wie Sudden Strike o.ä hat, schaue bitte hier: Windows 7 und Spiele (Tages Protection Treiber)

explo

Was mir besonders gefällt, ist der überarbeitete Windows Explorer, den ihr unten links in der Taskleiste neben dem Startsymbol findet. Ein Rechtsklick auf den Windows Explorer und schön öffnete sich die Sprungliste. Ordner, Websites oder Dateien, die ihr oft braucht, könnt ihr einfach auf diesen Ordner ziehen und findet sie dann unter “Angeheftet”. Zudem findet ihr dort eure zuletzt verwendeten Dateien und Programme, wenn gewünscht. Die Einstellungen, was und ob überhaupt was angezeigt werden soll, übernehmt ihr, indem ihr rechts auf die Taskleiste klickt und auf Eigenschaften geht.

Klickt man links auf den Windows Explorer, öffnete sich die Bibliothek, in der ihr sämtliche Verknüpfungen anlegen könnt. Egal, ob auf der externen Festplatte oder im Netzwerk, legt eine Verknüpfung in der Bibliothek an und schon habt ihr schnellen Zugriff, ohne lange suchen zu müssen.

Die Sprunglisten im Allgemeinen finde ich Klasse. Dass diese mit Microsoft Programmen besser zusammen arbeiten als mit denen von Drittanbieten, ist selbstklärend. Trotzdem eine super Idee.

Programme, die ihr oft benötigt, könnt ihr in die Taskleiste ziehen. Geöffnete Programme sind mit einem milchigen Kästchen hinterlegt.

task

Die neue Taskleiste ist sehr übersichtlich. Wo früher geöffnete Fenster auf der Taskleiste um Platz kämpften, sieht man heute eine hübsch angeordnete und vor allem übersichtliche Galerie. Fährt man mit der Maus über eines der geöffneten Programme/Dateien, erscheint eine Vorschau, sehr detailliert.

vorschau

Hier ein Beispiel mit dem Mozilla Firefox. Drei Websites befinden sich minimiert in der Taskleiste, fährt man mit der Maus über das Firefox-Symbol, erscheint auf dem Desktop eine Vorschau. Jetzt zur richtigen Website zu springen, ist ein Kinderspiel.

(Foto-Quelle: ZDnet.de)

Was mir auch sehr zusagt, ist die Vorschau innerhalb des Windows Explorers. Die dreispaltige Ansicht ermöglicht einem das direkte Ansehen (oder Anhören) von Videos, kompletten Dokumenten, Bildern und Musiktiteln, ohne eine Anwendung laden zu müssen.

vorschau2

Um bei geöffneten Programmen und Dateien kurz den Desktop anzuzeigen, ohne das Programm zu minimieren, gehe man mit der Maus rechts in die Ecke der Taskleiste und halte die Maus, ohne zu drücken. Der Desktop wird kurz angezeigt. Alternativ kann man das Windowssymbol auf der Tastatur und gleichzeitig die Leertaste drücken. Sinn macht das in erster Linie, wenn man auf dem Desktop Minianwendungen abgelegt hat.

Die Minianwendungen sind von den Google Gadgets her bekannt – kleine Applikationen wie eine Uhr, Newsticker, RSS Reader, Wetteranzeige usw. Um eine Minianwendung auf dem Desktop anzuzeigen, klickt mit der rechten Maustaste auf eine leere Fläche des Desktops und geht auf “Minianwendungen”. Dort findet ihr eine kleine Auswahl. Weitere Gadgets könnt ihr auf der Website von Microsoft nachinstallieren. Ich persönlich bevorzuge als Google-Fan weiterhin meinen Google-Desktop und dessen Gadgets.

Toll finde ich auch die Lösung mit der Positionierung der Fenster. Schiebt man ein geöffnetes Fenster an den linken Rand, positioniert es sich dort, ein anderes zieht man an den rechten Rand… und schon hat man beide nebeneinander und kann an/mit beiden gleichzeitig arbeiten. Schüttelt man eines der Fenster, minimieren sich alle anderen. Tolle Sache, wenn man viele Fenster geöffnet hat.

Probleme mit Software, die ich auch unter Vista verwendet hatte und die mir am Herzen lag, hatte ich bisher nicht. Lediglich Perfekt FTP funktionierte nicht, was kein Beinbruch war. FileZilla macht es auch. Um mit älteren Programmen auch unter W7 arbeiten zu können, bringt W7 die Programmkompatibilität mit. Gebt unter Start in die Suchleiste einfach mal “komp” ein – reicht schon. Dann wird euch “Programme ausführen, die für vorherige Versionen von Windwos entwickelt wurden” angezeigt. Folgt den Anweisungen.

achtung

Eine Liste kompatibler Programme und Hardware findet ihr auch im Windowskompatiblitätscenter.

Das soll es erst einmal gewesen sein. Ich werde nach und nach kleine Updates nachreichen.

Mehr Informationen zu den neuen Features in Windows 7 findet ihr unter: Windows 7 Produkt-Tour

Ich habe es in keiner Weise bereut, Windows 7 gekauft zu haben. Aus meiner Sicht war es gut angelegtes Geld und mit knapp 85 € (für die Home Premium) auch tatsächlich erschwinglich.

Erstes Fazit: Microsoft versprach einen schnellen und einfachen Computer… und hat sein Wort gehalten.

WordPress Installation for Dummies


wordpressSeine Blogs auf www.wordpress.com zu schreiben, ist eine feine Sache. Es gibt eine Menge Layouts zur Auswahl, Widgets lassen sich anordnen, das Design zum Teil anpassen, einfaches Administrieren.
Sollen aber PlugIns zum Einsatz kommen (und davon gibt es eine Menge und vor allem sehr sinnvolle) oder das Layout doch etwas extravaganter sein oder komplett an die eigene Website angepasst werden, sollte man in Erwägung ziehen, seinen eigenen WordPress Blog auf seinem Webspace einzurichten. Wie das geht, sei hier im Folgenden kurz erklärt.

Voraussetzung ist ein Webspace mit MySQL-Datenbank und PHP Nutzung. Strato bietet das an, bei anderen Anbietern/Hostern bitte nachfragen. Ist auch paketabhängig, mit der Visitenkarte bei Strato funktioniert es nicht.
Hier kurz die Voraussetzungen:

  • ” 1.PHP Version 4.1 oder höher
  • ” 2. MySQL Version 3.23.23 oder höher
  • ” 3. Apache mod_rewrite Modul (muss man nicht haben, ist nur für besser aussenden URLS gedacht)

So, nun geht es los – eine einfache, kurze Anleitung.

Ich beschreibe den Vorgang hier an Strato, da ich dort meine Seiten hosten lasse.

1. Strato vorbereiten

Zuerst loggen wir uns bei www.strato.de ein – im Kundenlogin oben rechts.
Wir gehen auf Einstellungen -> Datenbankverwaltung -> Datenbank anlegen
Nun sehen wir:

  • ” Den Name der Datenbank, fängt mit DB an und hat eine sechsstellige Zahl – aufschreiben.
  • ” MySQL-Versionsnummer – wird für WP-Installation nicht benötigt.
  • ” Benutzername für die DB, fängt mit U – aufschreiben.

Alles aufgeschrieben? Fein, dann gehen wir jetzt auf den blauen Passwortbutton und geben zweimal das selbstgewählte Passwort ein. ‘ Passwort setzen. Nun erscheint der Button weiter und wir sind soweit auf Strato fertig. Bis hier ganz easy, oder? Okay, dann geht es jetzt zur WordPress Software.

2. WordPress downloaden und installieren

Wir downloaden die aktuelle Version von WordPress hier: Download WordPress 2.7.2
Mit einem Entpacker (z.B. 7Zip) entpacken wir das Ganze. Es entsteht das Verzeichnis /wordpress.
Wir gehen nun in diesem wordpress-Verzeichnis und machen eine Kopie der Datei wp-config-sample.php und benennen diese in wp-config.php um. Die wp-config.php öffnen wir nun mit einem Text-Editor (z.B Notepad).
!! Ganz wichtig – nicht mit Word öffnen, sondern einem Text-Editor.

Da sehen wir nun Folgendes:

// ** MySQL settings ** //
define(‘DB_NAME’, ‘wordpress’); // Name der Datenbank
define(‘DB_USER’, ‘username’); // Dein MySQL Username
define(‘DB_PASSWORD’, ‘password’); // …und dein Passwort
define(‘DB_HOST’, ‘localhost’); // zu 99% muss man dies hier nicht ändern
.

Hier geben wir nun unsere Daten ein – ich habe es mal fett markiert. Du erinnerst dich, das sind die Daten, die wir bei Strato aufgeschrieben haben, als wir unsere Datenbank angelegt haben. Ich hoffe, du hast dir auch dein Passwort gemerkt. Auf geht’s.

Unter localhost geben wir als STRATO User folgendes ein: rdbms.strato.de
Hostest du deine Seiten bei einem anderen Anbieter, kannst du es eventuell so lassen.

Die geänderte Datei wp-config.php speichern wir nun. Hier achtet ihr bitte darauf, dass ihr es in ANSI abspeichert, sonst kann es nachher, wenn wir uns das erste Mal als Admin einloggen, zu Fehlermeldungen kommen.

ansi

Da Strato nicht automatisch nach index.php sucht, wenn kein index.html zu finden ist, müssen wir jetzt noch ein wenig tricksen. Wir öffnen wieder unseren Text-Editor (.z.B Notepad) und geben folgendes ein: DirectoryIndex index.php
Diese Datei speichern wir nun als .htaccess – den PUNKT davor bitte nicht vergessen.

Wenn du Windows benutzt, speicherst du diese Datei bitte mit Anführungsstriche.

htaccess

 

Die .htaccess Datei muss in dasselbe Verzeichnis wie die index.php. Das ist die erste Ebene im wordpress-Verzeichnis.

Nun uploaden wir das Verzeichnis wordpress (z.B mit PerfectFTP) auf den Server von Strato. Das dauert bisschen, da es sehr viele Dateien sind.

Alles drauf auf dem Server? Fein – weiter gehst.

Nun kommt die eigentliche Installation von Word-Press auf eurem WebSpace.
Wir öffnen einen Browser und steuern die install.php auf deinem Webspace an.
Die Datei liegt im Odner wordpress/wp-admin.
Ich habe mein wordpress-Verzeichnis auf die oberste Ebene meines Spaces geuploadet. Wo ihr das wordpress-Verzeichnis abgelegt habe, weiß ich nicht, ist aber wichtig, um die install.php jetzt aufzurufen. Schau also nach und gib dann die Adresse ein, z.B.
www.deine-domain.de/wordpress/wp-admin/install.php
Gefunden? Fein! Auf dieser Seite seht ihr nun euren Benutzernamen (admin) und euer Passwort. Notiert das mal, ihr bekommt es aber auch als Mail von WordPress ‘ gut aufheben!

So, jetzt haben wir es fast geschafft. War bis hier doch gar nicht schlimm, oder?
Nun gehen wir noch auf www.deine-domain.de/wordpress/wp-admin/, geben dort als Benutzername admin ein und das Passwort, dass WordPress vergeben hat (und per Mail zugesendet) und loggen uns ein. Tataaa… euer Adminbereich erscheint und ihr könnt loslegen.

Wie ihr neue Layouts installiert oder wie ihr PlugIns benutzen könnt, welche ich empfehle und sinnvoll finde, schreibe ich im nächsten Post.

Bis dahin viel Vergnügen mit deinem eigenen WordPress Blog.

Nachtrag (26. 07. 2009): Nun, wie ihr seht, habe ich meinen Blog nicht auf Strato zu liegen, wo meine Website gehostet wird. Für meine Verhältnisse lädt WP dort einfach zu langsam, was wohl an der Datenbankanbindung liegt. Aber probiere es selber mal aus.

Kategorien:WordPress Schlagworte: , ,
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.