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Selbstabtreibung
Kroch aus dem Nabel
und hab beäugt
den Vater,
der mich nur gezeugt.
Kroch zurück und weinte,
weil Vaters Samen einte,
was Mutter wollte,
Vater nicht.
Dort in der Furche einer Geilen,
tief im Schritte weilen
Vaters Samen, Laichenblass.
Mutters Hoffnung, Rosarot.
Und ich trat ohne Unterlass
Samen und Hoffnung tot.
Kriech aus dem Nabel
und betrachte,
was Vaters Samen nicht vollbrachte,
wo Mutters Hoffnungen jetzt zerfließen,
wird sich die geile Furche schließen.
Kategorien:Lyrik
Gedicht, Lyrik, Schwarze Lyrik


Wow, cool! Na, hier komm ich doch öfter mal lesen!
Hab dich gerade erst hier entdeckt, Rostock-Blogs sei Dank.
Liebe Grüße aus Rostock-Sievershagen
von Philipp
Das Gedicht ist genial.